Die österreichische Literatur im Wandel der Zeit und ihre Befreiung von der Vergangenheit
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Sommerakademie am 21.05. / 26.05. und 10.06.2026 im Literaturhaus
In der österreichischen Nachkriegsliteratur wurde immer wieder versucht, sich von einer erdrückenden Vergangenheit zu befreien. Während Ingeborg Bachmann mit ihrem Gedicht „Böhmen liegt am Meer“ (1964) der eigenen Leidensgeschichte einen utopischen Ausweg bietet, tritt Thomas Bernhard mit dem Theaterstück Heldenplatz (1988) Überresten faschistoiden Denkens entgegen. Lilian Faschinger rechnet im Roman Magdalena Sünderin (1995) mit patriarchalen Strukturen im konservativ-katholischen Österreich ab.
Foto: Peggy & Marco Pixabay




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