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Neuerwerbungen

Medienkatalog

Treten Sie ein in die Welt der Wörter, Sätze, Bilder und Informationen. Bei uns finden Sie Bücher, Zeitschriften und Filme, darüber hinaus ein Team von engagierten Mitarbeitern*innen, die Ihnen beim Navigieren durch unsere Buch- und Mediensammlung gern behilflich sind. 

Der Bestand der Bibliothek umfasst ca. 7000 Medien (Bücher, DVDs und Zeitschriften) mit dem Schwerpunkt auf der deutschsprachigen Belletristik (D, A, CH).

Ferner bieten wir mit Bezug zu deutschsprachigen Ländern Biografien, Geschichte, Philosophie, politisches Zeitgeschehen, Kulturgeschichte, Kinderbücher und Filme an.

Die Ausleihfrist für alle Medien beträgt 4 Wochen. Eine einmalige Verlängerung ist möglich sofern sie nicht reserviert sind. Neuerwerbungen sind hiervon ausgeschlossen. Verlängerungen können telefonisch (070 355 9762) oder per Email (info@deutsche-bibliothek.nl) erfolgen.

 
 
 

Thementisch

Schon immer waren literarische Werke für Filmschaffende eine wich­tige Inspirations­quelle. Renommierte Regisseure haben Litera­tur­adaptionen geschaffen, die zu Filmklassikern wurden. Man denke nur an den Film Der blaue Engel von Josef von Sternberg nach dem Roman Professor Unrat von Heinrich Mann. Oder an Luchino Viscontis Verfilmung von Thomas Manns Novelle Tod in Venedig. Volker Schlöndorff hat gleich eine ganze Reihe literarischer Werke filmisch umgesetzt. International am erfolgreichsten war er dabei wohl mit der Blechtrommel von Günter Grass, für den er einen Oscar erhielt.

So mancher Literaturklassiker wurde mehrmals verfilmt, wie etwa Theodor Fontanes Effi Briest, das bisher insgesamt fünfmal für die Leinwand adaptiert wurde. Auch von Thomas Manns Buddenbrooks gibt es mehrere Fassungen, als Kinofilm und als mehrteilige Fernseh­serie. Das gleiche gilt für Berlin, Alexanderplatz von Alfred Döblin, von dem eine zeitgenössische Interpretation in der Regie von Burhan Qurbanis gerade erst letztes Jahr ins Kino kam.

Nicht immer sind Publikum, Kritik und Autoren mit dem Ergebnis zufrieden. Kürzungen, Hinzufügungen und inhaltliche Eingriffe verändern die literarische Vorlage teilweise erheblich und führen gelegentlich sogar dazu, dass ein Werk bis zur Unkennt­lichkeit verfremdet wird.

Film und Buch sind zwei unterschiedliche Kunstgattungen mit ihren jeweils eigenen Gestaltungsmitteln und Möglichkeiten. Filmschaffende nutzen die literarische Vorlage auf ihre individuelle schöpferische Weise: von der werknahen Umsetzung über die eigenständige Interpretation bis hin zur weitgehenden Neuschöpfung. Ein Film ist schließlich immer nur eine von unzähligen Möglichkeiten, ein literarisches Werk zu interpretieren. Oder wie John Le Carré es einmal ausdrückte: „Ein Buch in einen Film zu verwandeln, ist so ähnlich, wie aus einer Kuh einen Brühwürfel zu machen.“.

Im Rahmen unseres monatlichen Thementisches möchten wir Ihnen zehn Verfilmungen deutschsprachiger Romane zusammen mit ihren literarischen Vorlagen vorstellen und Sie einladen zu vergleichen.

Wir wünschen Ihnen ein viel Freude beim Lesen und Schauen!

Fatih Akin: Tschick (2016)
nach dem gleichnamigen Roman von Wolfgang Herrndorf

Heinrich Breloer: Buddenbrooks (2008)
nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann

Caroline Link: Nirgendwo in Afrika (2001)
nach dem gleichnamigen Roman von Stefanie Zweig

Luchino Visconti: Death in Venice (1971)
nach der Novelle von Thomas Mann „Tod in Venedig“

Volker Schlöndorff: Die Blechtrommel (1980)
nach dem gleichnamigen Roman von Günter Grass

Stephen Daldry: Der Vorleser (2008)
nach dem gleichnamigen Roman von Bernhard Schlink

Rainer Maria Fassbinder: Effi Briest (1974)
nach dem gleichnamigen Roman von Theodor Fontane

Hermine Huntgeburth: Effi Briest (2009)
nach dem gleichnamigen Roman von Theodor Fontane

István Szabó: Mephisto (1981)
nach dem gleichnamigen Roman von Klaus Mann

Julian Pölsler: Die Wand (2012)
nach dem gleichnamigen Roman von Marlene Haushofer

 

Buchtipp des Monats

Ein Buch

Krimi

Heike Wolf

In „Die Tote im Nebel“ geht es um eine schwarzhaarige Tote am Flussufer, eine missgünstige Schwiegermutter, einen bösen Wolf und eine geheimnisvolle Hexe. Die Professorentochter Sophie Dierlinger und ihr Vetter, der angehende Stadtphysikus Julius Laumann, gehen dem Mord auf den Grund. Hilfe erhalten sie von dem jungen Wilhelm Grimm, der in Marburg studiert. Doch die Dinge sind nicht immer, wie sie scheinen. Hinter so manchem Volksmärchen steckt eine gefährliche Wahrheit. 

 

Leicht zu lesende Bücher

Deutsche Sprache, schwere Sprache” — so mancher Nichtmuttersprachler wird sich das schon einmal beim Lesen eines deutschen Buches gedacht haben. Für alle Leseanfänger und Wiedereinsteiger haben wir eine Liste mit leicht zu lesenden, immer aktualisierten Büchern zusammengestellt. 

Lesezimmer

Genießen Sie die entspannte Atmosphäre in unserem Lesezimmer.

Dort liegen die Wochenzeitung Die ZEIT, die Magazine Der SPIEGEL, art und die Zeitschrift GEO Epoche aus.

 

WIR DANKEN UNSEREN FÖRDERERN

  Allianz Europe B.V. Amsterdam
Akzo Nobel Stiftung
Fonds 1818
Gemeinde Den Haag

Goethe Institut Amsterdam

Pro Helvetia

Robert-Bosch-Stiftung

ÜBER UNS >

Das Literaturhaus wurde 1953 als Deutsche Bibliothek Den Haag gegründet und befindet sich seit dem Jahr 2000 in der Witte de Withstraat 31-33 in Den Haag. 

Im Oktober 2018 wurden die Aktivitäten des Literaturhauses um die Zeehelden-Bibliotheek als Nachbarschaftsbibliothek für das Zeeheldenkwartier erweitert.

Schirmherr der Stiftung ist der amtierende Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in den Niederlanden - derzeit seine Exzellenz Botschafter Dirk Brengelmann.

 

Das Literaturhaus finanziert sich durch Mittel des auswärtigen Amtes, Sponsoren, Jahresbeiträgen unserer Freunde*innen und den Einnahmen aus unseren Veranstaltungen.

Als gemeinnützige Stiftung nach niederländischem Recht besitzt sie den kulturellen ANBI (Algemeen Nut Beogende Instelling) Status. Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.belastingdienst.nl

Lesen Sie hier die Chronik der Deutschen Bibliothek.

LITERATURHAUS

Deutsche Bibliothek Den Haag

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