Sommerakademie 2022

Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr endlich wieder die Tradition einer Sommerakademie fortführen können!

Jeweils am Dienstagabend im Monat Juni um 19.30 Uhr bieten wir Vorlesungen zu dem Thema “Katastrophen und gesellschaftliche Umbruchsituationen” an.


Katastrophen und gesellschaftliche Umbruchsituationen sind in vielerlei Hinsicht Gegenstand der Literatur, zum Beispiel die Thematisierung von Naturkatastrophen (wie Erdbeben), die Darstellung von Pandemien und auch Folgen von politischen Ereignissen.


Aber auch persönliche, individuelle Katastrophen und Umbruchszenarien in ausgewählten Beispielen deutschsprachiger Literatur sind Thema der Sommerakademie 2022 des Deutschen Literaturhaus Den Haag.


Mit Dank an die gleichnamige Ringvorlesung der ‘Verbandes der Germanisten an niederländischen Universitäten’ (VGNU)


14., 21. und 28. Juni 2022 um 19:30 Uhr - weitere Informationen finden Sie hier auf der Website unter Programm!


Ort: Witte de Withstraat 31-33, 2518CP Den Haag

Eintritt: pro Abend 8,00 Euro, ganze Reihe 22,00 Euro


14.6.: Henk Harbers: Josephs Roth -‘Hiob. Roman eines einfachen Mannes’

Moderation: Sabine Wolff


21.6.: Hans Ester: Frank Schätzing -

‘Der Schwarm’

Moderation: Thomas Guirten


28.6.: Dr. Christina Lammer: Geleitet von Zufällen - Heinrich v.Kleists ‘Erdbeben in Chili’

Moderation: Charlotte Müller


Henk Harbers (1948) studierte Germanistik und Philosophie in Groningen, Berlin und Zürich. Von 1975 bis 2013 Dozent an der Fachgruppe für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Groningen. 1984 Dissertation über das Werk von Heinrich Mann. 1986/87 Gastdozent an der Universität Wisconsin, Madison. Veröffentlichungen vor allem zur deutschsprachigen Literatur nach 1945. Forschungsschwerpunkte dabei: Postmoderne, Nihilismus.

Foto: @ Henk Harbers


Hans Ester (1946), wuchs in Utrecht und in Bielefeld auf. Studium der Germanistik, Afrikanistik und Theologie in Amsterdam (UvA), Johannesburg (WITS) und Tübingen, lehrte Deutsche Sprache und Literatur an der Radboud Universität Nijmegen. Als Redakteur des Jahrbuchs Deutsche Chronik verantwortlich für zehn Ausgaben, u.a. über Brandenburg/Preußen und Niederlande, Berlijn, Goethe, Kinder- und Jugendliteratur ab 1880. Auf dem Gebiet der Afrikanischen Literaturgeschichte Publikationen über Elisabeth Eybers, N. P. Van Wyk Louw, Abraham H. de Vries und Karel Schoeman.

Foto: @Hans Ester


Dr. Christina Lammer hat in Amsterdam Literaturwissenschaft mit den Schwerpunkten Niederländische und Deutsche Literatur und Fremdsprachendidaktik (Deutsch) studiert. Sie wurde am Institut für Niederlandistik der Universität zu Köln promoviert und arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Belgienzentrum der Universität Paderborn.

Foto: @ Dr. Christina Lammer